Intervall-Denken

„Um 10 Uhr ist ein Meeting mit Herrn Hoffmann“ höre ich einen Kollegen über den Büroflur rufen. Ich schaue in den Kalender und sehe die Termineinladung mit dem Betreff „Brainstorming zur neuen Produktidee“, die vor 12 Minuten in mein E-Mail-Postfach geflattert ist. „Wir möchten Marketing-Ideen für das neue Produkt sammeln“ heißt es in der Termineinladung. Mehr Inhalt ist nicht zu finden. Ohne eine Einführung in das Thema und ohne Agenda kann ich mich nicht auf das Thema vorbereiten. Ich begebe mich vollkommen unvorbereitet in den Besprechungsraum und hoffe, dass ich ad-hoc gute Marketing-Ideen generieren kann. Kreativität auf Knopfdruck.

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E-Mail, Telefon oder persönliches Treffen?

Wer kennt es nicht? Man schreibt gerade konzentriert an einem Artikel zum Thema „E-Mail, Telefon oder persönliches Treffen?“ und plötzlich klingelt das Telefon. Das war’s dann mit der Konzentration. Wir nehmen das Gespräch an. Der Anrufende fragt uns, wann der Artikel XY veröffentlicht werden soll. Wir geben Auskunft und schreiben anschließend am Artikel weiter, damit der soeben genannte Termin auch von uns eingehalten werden kann.

Doch bevor wir mit dem Schreiben fortfahren können, regen wir uns erst einmal auf. Warum hat Herr Meyer nicht einfach eine E-Mail oder Chat-Nachricht geschrieben und stattdessen angerufen? Ich war doch so toll im Schreibfluss und wurde nun unnötigerweise unterbrochen.

Die Frage ist: Wann sollte ich eine E-Mail oder Chat-Nachricht schreiben, wann sollte ich lieber zum Telefon greifen und wann ist sogar ein persönliches Treffen vorteilhaft?

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