Laptop mit Drucker

Drucken im mobilen Büro

Der Arbeitsplatz im Coworking-Space ist eingerichtet, sodass der Arbeit im mobilen Büro nichts mehr im Wege steht. Du brauchst nur Dein Notebook und kannst vollkommen digital arbeiten. Leider gilt dies nicht zwangsläufig auch für Deine Kunden und Geschäftspartner. Sie arbeiten ggf. in Unternehmen, deren Daten nicht auf Festplatten, sondern auf Papier gedruckt in Aktenschränken gelagert werden. Einen Vertrag digital unterschreiben? Fehlanzeige. Bitte ausdrucken, unterschreiben und via Post an die Einkaufsabteilung des Kunden schicken.

Du kannst also trotz Digitalisierung gelegentlich auf einen papierhaften Ausdruck angewiesen sein. Tritt dies ein, hast Du die folgenden Möglichkeiten:

Tragbarer Drucker

Es gibt tragbare Drucker, die kompakt sind und mehr oder weniger gut in der Tasche verstaut werden können. Vielleicht kennst Du diese von den Versicherungsvertretern, die Hausbesuche machen. Die Versicherungsunterlagen können direkt vor Ort beim Kunden ausgedruckt werden, damit der Kunde möglichst schnell unterschreiben kann.

Diese tragbaren Drucker sind sicherlich eine gute Möglichkeit, wenn Du regelmäßig unterwegs Dokumente ausdrucken musst. Die meisten Mobile Worker müssen jedoch nur sehr selten unterwegs etwas ausdrucken, da beinahe alles digital erledigt werden kann. In diesem Fall lohnt es sich nicht, nur für den „Fall der Fälle“ einen Drucker mitzuschleppen.

Coworking-Space

Arbeitest Du in einem Coworking-Space, ist der nächste Drucker meist gar nicht so weit weg. Viele Coworking-Spaces bieten einen Drucker an. Nicht immer wird das Angebot angepriesen oder die Drucker sind im Abstellraum oder im Wandschrank versteckt. In dem Fall solltest Du einfach mal bei der Information/Anmeldung nach einem Drucker fragen. Dort wird Dir sicherlich weitergeholfen.

Bibliothek

Falls Du Mitglied der Bibliothek in Deiner Stadt bist, kannst Du auch den dort angebotenen Drucker verwenden. Vielleicht nutzt Du die Bibliothek auch als gelegentlichen Arbeitsort und bist dort sowieso vor Ort. Falls Du regelmäßig in der Nähe einer Bibliothek arbeitest, solltest Du Dich bereits vorweg informieren, ob Du diese für gelegentliche Ausdrucke verwenden kannst. Bei der Universität Oldenburg gibt es z.B. auf der Webseite Informationen zum Druck- und Kopier-Angebot der zugehörigen Bibliothek.

Copyshop

Sie sind zwar selten geworden, aber es gibt sie noch: Die Copyshops. Befindest Du Dich in Deinem mobilen Büro und möchtest eine PDF-Datei ausdrucken, kannst Du diese auf einem USB-Stick speichern. Beim Copyshop um die Ecke solltest Du diese dann ausdrucken (lassen) können. Es ist zeitintensiv und nicht sonderlich komfortabel, bietet Dir jedoch Flexibilität.

E-Postbrief

Der E-Postbrief der Deutschen Post ist eine praktische Möglichkeit, um von unterwegs papierhafte Briefe verschicken zu können. Den Brief an den Geschäftspartner kannst Du einfach digital verfassen. Die Deutsche Post druckt diesen aus und verschickt ihn an den Empfänger.

Formular für den Versand von E-Postbriefen

Du kannst den E-Postbrief jedoch auch als Druck-Service verwenden. Statt einen Brief an einen Dritten zu verschicken, kannst Du Dir selbst einen Brief zuschicken. Als Anhang hängst Du die auszudruckende PDF-Datei an. Die Deutsche Post druckt auch diesen Brief und schickt Dir diesen inkl. des ausgedruckten Anhangs zu. Dein Dokument landet dann ein paar Tage später in Deinem Briefkasten.

Für ein spontanes Ausdrucken in Deinem mobilen Büro ist diese Möglichkeit i.d.R. nicht geeignet. Falls Du jedoch ein paar Tage auf Deinen Ausdruck warten kannst, sollst Du dieses Angebot in Betracht ziehen. Als Mobile Worker solltest Du unabhängig davon den E-Postbrief ausprobieren, um von unterwegs Briefe verschicken zu können.

Fazit

Kennst Du weitere Möglichkeiten, um von unterwegs Dokumente ausdrucken (lassen) zu können? Dann schreib‘ es gerne in die Kommentare. Die anderen Leser werden es Dir danken!

„Genau für diese drei Druckvorgänge im Jahr habe ich in meinem Büro noch einen Drucker stehen!“

… und wenn man dann einmal etwas drucken möchte ist die Druckerpatrone mal wieder eingetrocknet. Verständlich, wenn der Drucker nur 3 mal im Jahr verwendet wird.

Auch, wenn Du gefühlt auf einen Drucker angewiesen bist, solltest Du diesen dennoch hinterfragen. Hältst Du an der Digitalisierung Deiner Prozesse fest, ist auch ein Leben ohne Drucker möglich.

Netter Nebeneffekt: Wer keinen Drucker mehr hat, muss sich auch nicht mehr mit der Installation von Druckertreibern herumschlagen 😉

Noch mehr Tipps und Tricks?

Im Buch Mehr als Home-Office" erfährst Du alles, was Du für die mobile Arbeit außerhalb der eigenen vier Wände wissen musst.

Weitere Infos gibt es auf der Info-Seite.

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