Buch auf Rucksack

Mobil lesen (und auch umsetzen)

Arbeitet man mobil, ist man i.d.R. auch viel unterwegs und hat immer mal wieder (kleinere) Zeitfenster, die man zum Lesen nutzen könnte. Dies kann im Bus, in der Bahn oder in der Lounge des Flughafens der Fall sein. Um vorbereitet zu sein, sollte ein entsprechendes Buch Teil des mobilen Equipments sein. Im Folgenden gehe ich darauf ein, ob man eher einen E-Book-Reader oder ein gedrucktes Buch einpacken sollten und wie man das aus dem Buch Erlernte möglichst effektiv notieren und umsetzen kann.

E-Book-Reader oder gedrucktes Buch?

Steht eine berufliche Reise an, packt man sich einfach das Buch ein, in dem man zwischendurch lesen möchte. Hoffentlich handelt es sich nicht um ein 1000-seitiges Fachbuch, das das Gepäck unnötig schwer macht. Alternativ zum gedruckten Buch kann auch ein E-Book-Reader verwendet werden. Das hat neben dem Gewichtsvorteil ebenfalls den Vorteil, dass man immer alle Bücher dabei hat. Man muss sich nicht vorweg entscheiden, ob und welches Buch man unterwegs lesen möchte. E-Book-Reader gibt es inzwischen sehr günstig. Auch die E-Books sind i.d.R. günstiger als die gedruckten Varianten. Liest man viel, kann sich die Anschaffung eines E-Book-Readers lohnen. Da man auf eine E-Book-Reader immer alle Bücher dabei hat, kann das Buch gewählt werden, das zur aktuellen Situation (Umgebung) passt. Im Bus oder Zug vielleicht in der „leichten Kost“ weiterlesen und abends im Hotel in dem Buch weiterlesen, das mehr Konzentration erfordert.

Learnings notieren und umsetzen

Mobil zu lesen passiert oft „zwischen Tür und Angel“. Man hat 20 Minuten Zeit, um im Bus zu lesen? Fix die Noice-Cancelling-Kopfhörer* aufsetzen und den E-Book-Reader rausholen. Das hat jedoch den Nachteil, dass man nicht viel Zeit und Platz hat, um Notizen anzufertigen und das Gelesene nachzuarbeiten. Kaum hat man ein paar Seiten gelesen, ist man schon an der Ziel-Bushaltestelle angekommen und muss aussteigen. Liest man während der Fahrt, passiert die Ankunft oft sehr überraschend („Ups, ich bin ja schon da! Nun aber schnell raus aus dem Bus.“). Da bleibt nicht viel Zeit für umfangreiche Notizen.

Damit das Gelesene und (hoffentlich) Gelernte nicht in Vergessenheit gerät, habe ich immer ein kleines Notizheft und einen Kugelschreiber dabei, um schnell und formlos ein paar Notizen anfertigen zu können. Die Notizen haben dadurch jedoch auch einen „Schmierzettel-Charakter“. Später werden sie in Ruhe aufbereitet und in ein Learnings-Journal übertragen (Zuhause, im Hotelzimmer o.ä.). Das Learnings-Journal ist die zentrale Sammelstelle für alle Erkenntnisse, die ich umsetzen und in meinem Alltag etablieren möchte.

Fazit

Durch die Verwendung eines E-Book-Readers habe ich immer alle Bücher dabei, um spontan aufkommende Zeitfenster sinnvoll nutzen zu können. Mein kleines Notizbuch ermöglicht mir, auch „zwischen Tür und Angel“ zu lesen und das Gelernte festzuhalten. Aufgrund dessen bin ich vollständig auf E-Books umgestiegen. Bei einem physischen Buch müsste ich das geplante Lesen ein wenig mehr vorausplanen: Möchte ich unterwegs etwas lesen? Wo werde ich Zeit zum Lesen finden und welches Buch passt zu der entsprechenden Situation/Umgebung (Bus oder ein ruhiges Wartezimmer beim Arzt?).

Als E-Book-Reader setze ich seit 1,5 Jahren den Tolino Shine 2 HD* ein. Er ist sehr robust und bietet im Gegensatz zum Amazon Kindle die Möglichkeit, manuell epub-Dateien auf den Reader zu übertragen. Somit bin ich unabhängig von Amazon’s E-Book-Ökosystem und kann mir die E-Books überall dort kaufen, wo mir ein Download der epub-Dateien angeboten wird.

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