Handy-Akku leer

Stromversorgung sicherstellen

Als Person, die mobil arbeitet, ist sehr viel digitalisiert (siehe Artikel Das papierlose Büro auf dem Notebook). Das hat viele Vorteile, kann jedoch auch zum Problem werden, wenn der Akku des Smartphones und/oder des Notebooks unverhofft leer geworden ist. Je nach Aufenthaltsort gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie du an Strom gelangen kannst, um deine Hardware wieder aufzuladen.

Universelles Netzteil

Nachdem der Akku zuneige gegangen ist, wirst auch du vermutlich im ersten Schritt die Wände nach einer Steckdose absuchen. Wenn du erfolgreich warst, wird sich dein Stromproblem schnell gelöst haben.

Zu meinen Macbook-Pro-Zeiten habe ich neben den Standard-USB-Netzteilen für‘s Smartphone etc. auch immer das Macbook-Netzteil mit MagSafe-Anschluss dabei gehabt. Neue Notebook-Modelle (so auch das Dell XPS und die Macbooks) haben inzwischen USB-C-Anschlüsse, um sie zu laden. Da mein Smartphone (das Oneplus 3T) ebenfalls einen USB-C-Anschluss hat, bot es sich an, die verschiedenen Netzteile durch ein universelles Netzteil zu ersetzen. Nach einiger Recherche habe ich mich für das AUKEY USB C Ladegerät* entschieden. Neben zwei USB-A-Anschlüssen hat es ebenfalls einen USB-C-Anschluss, der Power Delivery mit 60W Leistung bietet.

Ich konnte durch das universelle USB-C-Netzteil alle Netzteile konsolidieren und spare dadurch sehr viel Platz in meinem Rucksack. Befindet sich in der Nähe eine Steckdose, bin ich aufgrund der drei USB-Anschlüsse des Netzteils in der Lage meine vollständige Hardware parallel zu laden.

Reiseadapter für das Ausland

Geht die Geschäftsreise doch mal in‘s Ausland, ist vielleicht auch eine vorhandene Steckdose keine Garantie für eine permanente Stromversorgung. Beim zuvor genannten universellen USB-C-Netzteil ist nämlich lediglich der Ausgang universell. Der Eingang des Netzteils ist ein 2-poliger Schuko-Stecker, der lediglich in einigen Ländern Europas verbreitet ist.

Bevor du in‘s Ausland reist, solltest du also vorweg prüfen, welche Stecker in dem jeweiligen Land verwendet werden. Um nicht für jedes Land bzw. jeden Stecker-Typ einen separaten Adapter kaufen zu müssen, habe ich mir den Reiseadapter SKROSS PRO World* zugelegt. Dieser unterstützt Steckdosen von 220 Ländern auf der ganzen Welt. Der Adapter ist sehr kompakt und lässt sich durch diverse Schieberegler an die unterschiedlichen Steckdosen anpassen.

Wichtig zu wissen ist noch, dass die Reiseadapter lediglich Adapter sind und keinerlei Spannungen transformieren. In Deutschland beträgt die Netzspannung 230V und in den USA 110V. Ein Adapter sorgt also lediglich dafür, dass du dein deutsches Gerät an die US-amerikanische Steckdose anschließen kannst. Das Gerät wird dennoch mit den 110V der US-Steckdose versorgt. Bevor du einen Reiseadapter verwendest, solltest du also prüfen, ob dein Gerät neben den 230V auch mit 110V Spannung umgehen kann. Meistens sind die unterstützen Stromspannungen dem Typenschild des Gerätes zu entnehmen.

Powerbank

Befindet sich weit und breit keine Steckdose, hilft auch kein universelles Netzteil oder noch so toller Reiseadapter.

Für die Fahrten mit der Bahn nutze ich immer das Handy-Ticket. Ich höre immer wieder Aussagen wie „Ich drucke das lieber aus. Was passiert denn mit einem Handy-Ticket, wenn mein Smartphone-Akku den Geist aufgibt? Dann sitze ich dort ohne gültiges Ticket in der Hand“. Diese Angst kann ich vollkommen nachvollziehen, habe ich jedoch selbst noch nie erlebt, da ich bei Reisen mit der Bahn immer meine Powerbank dabei habe. Im Notfall kann ich damit mein Handy fix wieder aufladen.

Durch die Pokémon-Go-Zeit dürfte eine Powerbank Bestandteil des Equipments vieler Personen sein. Also sie einfach mal wieder aufladen und für die nächste (Geschäfts-)Reise einpacken. Dann reist es sich als Mobile Worker wesentlich entspannter.

Ich nutze die Powerbank von INNORI*. Sie hat eine Kapazität von 22400mAh. Das ist sehr viel und ist ggf. gar nicht notwendig. Ich habe mich für eine höhere Kapazität entschieden, da ich bei Bedarf mehrere Geräte (Smartphone, Fahrrad-LED-Lampen etc.) damit aufladen können muss. Benötigst du lediglich ein Fallback, um im Notfall dein Smartphone aufladen zu können, reicht auch eine kleinere Powerbank mit 2000-3000mAh vollkommen aus.

Solar-Panel

Falls alle Stricke reißen oder du in einer Umgebung unterwegs bist, in der es keinen Strom gibt, sollen sog. Solar-Panels Abhilfe schaffen. Es sind meist kleine, zusammenfaltbare Solar-Zellen, die via USB-Port Strom liefern. Ich selbst habe sie noch nicht ausprobiert, würde mich aber sehr über Erfahrungen aus dem Bereich freuen. Hast du bereits ein Solar-Panel eingesetzt, um dein Smartphone oder deine Powerbank zu laden? Schreibe deine Erfahrungen gerne in die Kommentare. Vielen Dank dafür!

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