Golden Gate Bridge, San Francisco, Kalifornien

Remote-Work aus Kalifornien

Im Jahr 2018 sind wir für knapp drei Wochen durch Kalifornien gereist und haben diverse Orte besucht. Während dieser Zeit habe ich jeweils die Abendstunden genutzt, um noch ein wenig zu arbeiten. In diesem Artikel beschreibe ich, was es bei der mobilen Arbeit in Kalifornien zu beachten gibt.

Wie online bleiben?

Als Vorbereitung habe ich mich damit beschäftigt, wie ich während der Reise und vor allem während der abendlichen Arbeitsstunden die Verbindung zum Internet sicherstellen kann. Da wir oft in Hotels übernachtet haben, bin ich davon ausgegangen, dass gerade in Kalifornien in jedem Hotel ein stabiles WLAN zur Verfügung steht. Dies war auch immer der Fall. Es passierte lediglich 1-2 mal, dass die Internetverbindung in den frühen Abendstunden aufgrund der Auslastung relativ langsam war. Ansonsten war es in Kalifornien immer selbstverständlich, dass kostenloses WLAN angeboten wurde. Dies galt auch für Restaurants, Bars etc.

Als Fortbewegungsmittel haben wir uns für einen Mietwagen entschieden. Um die Navigation mit dem Auto sicherzustellen, haben wir die Navigations-App HERE WeGo genutzt. Sie bietet eine Offline-Funktion, sodass bereits in Deutschland die Karten für Kalifornien heruntergeladen werden konnten.

In San Francisco angekommen, haben uns einen Mietwagen bei Hertz gemietet. Ab 500 Dollar Mietgebühr gab es noch einen kostenlosen Hotspot mit unbegrenztem Datenvolumen dazu. Das Ganze nennt sich Hertz Connect. Es handelte sich um ein Smartphone, auf dem neben einer Navigations-App auch ein mobiler Hotspot eingerichtet war. Das war ein nettes Feature und fungierte während der Reise als Fallback, falls mal während des Aufenthaltes in Hotels oder Airbnb-Unterkünften das WLAN nicht ausreichen sollte.

Die Sache mit der Zeitverschiebung

Die Zeitverschiebung zwischen Kalifornien und Deutschland beträgt 9 Stunden. Die Deutschen sind 9 Stunden „voraus“. Das hat den Vorteil, dass es ab der Nachmittagszeit keine Ablenkungen mehr aus Deutschland gab – keine E-Mails und keine Anrufe. Man konnte ungestört arbeiten, während Deutschland schlief. Das war sehr gut, denn es vermied das typische E-Mail-Ping-Pong.

Fazit

Es war eine sehr spannende Erfahrung, aus der Ferne zu arbeiten und die Zeitverschiebung live zu erleben. Es klingt seltsam, aber mir wurde erst durch diese Reise wirklich bewusst, wie sich die Zeitverschiebung auf die tägliche Arbeit auswirkt und dass das Internet wirklich just-in-time weltweit funktioniert. Durch den Einsatz diverser Dienste konnte ich wie gewohnt mein papierloses Büro nutzen und z.B. via E-POST in Deutschland Briefe verschicken.

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