Welche Berufe kann man mobil ausüben?

Es gibt Jobs, die sich sehr gut für die mobile Arbeit eignen. Andere Jobs hingegen fordern, dass du vor Ort im Firmenbüro arbeitest. Auf dem ersten Blick ist es immer „notwendig“, dass du vor Ort bist. Sehr gut eignen sich generell Berufe, bei denen man sowieso selten im Büro ist. Dies betrifft z.B. Mitarbeiter im Vertriebsaußendienst, die oft Kundenbesuche durchführen und in Hotels übernachten. Aber auch Software-Entwickler, Grafiker und Texter haben die Möglichkeit, mobil ihrer Arbeit nachzukommen.

Kriterien für die mobile Arbeit

Für die mobile Arbeit sollten u.a. folgende Kriterien gegeben sein:

  • Einen Großteil deiner Arbeit erledigst du eigenständig. Absprachen mit den Kollegen können telefonisch, via E-Mail oder via Chat durchgeführt werden.
  • Du benötigst für deine Arbeit lediglich einen Computer und ggf. noch ein Telefon bzw. Smartphone.
  • Ganz wichtig: Du hast die Motivation und die Disziplin außerhalb des 9-to-5-Rahmens deine Arbeit zu erledigen. Wenn du flexibel mobil arbeiten möchtest, musst du selbst auch Flexibilität mitbringen.

Kriterien für die Arbeit im Firmenbüro

Trifft eines der folgenden Kriterien für dich zu, ist die (zeitweise) Arbeit in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers von Vorteil.

  • Du hast Personalverantwortung und dir ist wichtig, dass deine Team-Mitglieder jederzeit persönlich (nicht via Skype etc.) mit dir sprechen können.
  • Dir ist es sehr wichtig, dass du den Flurfunk mitbekommst, der in der gemeinsamen Teeküche ausgetauscht wird.

Berufe, die sehr gut mobil ausgeübt werden können

Sehr gut für die mobile Arbeit eignen sich die folgenden Berufe:

  • Software-Entwickler bzw. Programmierer
  • Grafiker
  • Technischer Zeichner
  • Buchhalter (vorausgesetzt das Büro ist digitalisiert bzw. papierlos)
  • Texter bzw. Redakteure
  • Übersetzer
  • Virtuelle Assistenten (insofern permanent eine Internetverbindung verfügbar ist)

Fazit

Auf dem ersten Blick scheint es notwendig zu sein, dass du vor Ort im Firmenbüro arbeitest. Dies wird dir wahrscheinlich auch von deinen Vorgesetzten kommuniziert. Um diesem auf den Grund zu gehen, solltest du jedoch einmal untersuchen, welche Kritieren für diese Annahme verantwortlich sind. Sind es die Meetings mit den Kollegen? Ist es der Chef, der im Vorbeigehen noch einen Stapel Unterlagen auf deinem Schreibtisch hinterlässt, der kurzfristig bearbeitet werden soll?

Im zweiten Schritt kannst du prüfen, welche deiner täglichen Aufgaben wichtig statt nur dringend sind. Arbeitest du den Großteil des Tages nur auf Zuruf und schaffst deine wichtigen Aufgaben nicht, könnte die Arbeit außerhalb des Firmenbüros Abhilfe schaffen. Falls du dich konkret für das Thema Home Office interessierst, findest du im Artikel Home Office: Seinen Chef überzeugen weitere Tipps und Tricks.

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