Wo findet man öffentliches und stabiles WLAN?

Ein schöner Platz im Café ist gesichert und der Kaffee bestellt. Es gibt sogar eine Steckdose in Reichweite. Also fix das Notebook aufklappen und noch ein wenig arbeiten. Fast intuitiv wird das E-Mail-Programm geöffnet: „Super, keine neuen E-Mails. Ach ne, ich bin ja offline…“. In diesem Artikel geht es um den Zugang zu öffentlichen WLANs.

Um das Datenvolumen des Handyvertrages zu schonen, kommt ein mobiler Hotspot via Smartphone primär nicht infrage. Fix bei der Bedienung fragen, wie das WLAN-Passwort lautet und schon kann es losgehen. Wenn alles gut läuft, brauche ich mich nach dem Login in’s WLAN nicht registrieren, habe einen stabilen und ausreichend schnellen Zugang zum Internet und bin auch nicht auf einen 30-minütigen Zugang beschränkt. Doch dieser idealtypische, öffentliche WLAN-Zugang ist leider nur sehr selten anzutreffen.

Um das Datenvolumen des Handyvertrages zu schonen, kommt ein mobiler Hotspot via Smartphone primär nicht infrage. Fix bei der Bedienung fragen, wie das WLAN-Passwort lautet und schon kann es losgehen. Wenn alles gut läuft, brauche ich mich nach dem Login in’s WLAN nicht registrieren, habe einen stabilen und ausreichend schnellen Zugang zum Internet und bin auch nicht auf einen 30-minütigen Zugang beschränkt. Doch dieser idealtypische, öffentliche WLAN-Zugang ist leider nur sehr selten anzutreffen.

Welche Alternativen habe ich als Benutzer, der den Weg in’s Internet sucht? Telekom-Kunden können die Hotspots der Telekom nutzen, aber auch andere Telekommunikationsanbieter bieten ähnliche Hotspots an, die oft in Innenstädten zur Verfügung stehen. Dass es bei McDonald’s, Starbucks etc. kostenlose WLAN-Zugänge gibt, ist ja bekannt. Aber auch Geschäfte wie Galleria Kaufhof, IKEA, dm und H&M bieten inzwischen kostenloses WLAN für ihre Kunden an. Die Chance ist also gegeben, dass man auch im Café in der Reichweite solchen WLANs kommen kann.

Freifunk

Als Alternative zu den von den Telekommunikationsanbietern und den Geschäftsinhabern aufgestellten WLAN-AccessPoints bietet sich auch die Nutzung von Freifunk an. Die AccessPoints werden von Privatpersonen betrieben, die einen Teil Ihrer Bandbreite der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Auch ich habe einen Freifunk-Router aufgestellt, über den andere Personen einen Teil meines Internetzugangs nutzen können: https://map.ffnw.de/#!/de/map/30b5c26eb115

Freifunk ist dezentral organisiert, denn es gibt lokale Communities, die die Infrastruktur betreiben. Auf der folgenden Seite werden alle Freifunk- AccessPoints zusammengetragen und auf einer Karte dargestellt. Sie ist sehr hilfreich, um einen Freifunk-Router in der Nähe zu finden: https://www.freifunk-karte.de/

Sicherheit

Nutzt man ein öffentliches WLAN, darf man nicht vergessen, dass man sich das Netz mit vielen anderen, unbekannten Personen teilt. Es hängt von der Konfiguration des WLAN-Routers ab, ob sich die Benutzer gegenseitig „sehen“ und sich sogar gegenseitig kontaktieren dürfen. Aufgrund dessen gibt es einige, wichtige Punkte, die bei der Nutzung eines öffentlichen WLANs zu beachten sind. Heise.de hat die wichtigsten Punkte in einem Artikel „Sicher surfen in öffentlichen WLAN-Netzen“ zusammengetragen. Sehr empfehlenswert ist die Nutzung eines VPN-Dienstes, um die Datenverbindungen zwischen dem eigenen Notebook und dem Internet zu verschlüsseln. VPN bedeutet „Virtual Private Network“ und ermöglicht, dass ihr über das Internet ein virtuelles, privates Netzwerk aufbaut, in dem nur ihr euch befindet. Dadurch sind die anderen Personen im selben WLAN nicht in der Lage, den Datenverkehr einzusehen.

Wer zuhause eine Fritzbox einsetzt, kann dort einen VPN-Server einrichten und während des Surfens im öffentlichen WLAN den gesamten Datenverkehr über den heimischen Internetanschluss tunneln. Das hätte den tollen Nebeneffekt, dass man von unterwegs auch auf die lokalen Geräte (z.B. NAS-Festplatte) zugreifen kann. Wie man das VPN auf der Fritzbox einrichtet, wird in der folgenden Anleitung von AVM gut beschrieben. Wer keine Fritzbox besitzt und die Konfiguration vermeiden möchte, kann auch einen der folgenden VPN-Dienstleister verwenden:

Keinen WLAN-Zugang gefunden?

Nicht so schlimm, denn je nach zu erledigender Aufgabe kann es durchaus sinnvoll sein, offline zu arbeiten. Das vermeidet Ablenkungen und führt zu einer höheren Konzentration. Tipps und Tricks für die Arbeit ohne Internetzugang sind im Blog-Artikel „Offline arbeiten“ zusammengefasst.

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