Offline arbeiten

Falls es mit dem im Blog-Artikel „Wo findet man öffentliches und stabiles WLAN?“ beschriebenen Vorgehen nicht geklappt hat und man sein Datenvolumen des Handyvertrages schonen möchte, muss man wohl offline arbeiten und seine Ergebnisse später über das Internet synchronisieren.

Das klingt erstmal nervig, ist aber halb so wild, denn man kann die Offline-Zeit meistens im Voraus planen. Bevor man sich auf dem Weg macht und unterwegs arbeiten möchte, sollte man planen, in welcher Umgebung man arbeiten möchte. Es gibt Orte, an denen höchstwahrscheinlich eine Internetverbindung zur Verfügung stehen wird (z.B. an Flughäfen) und Orte, an denen kein öffentlich zugängliches WLAN angeboten wird.

Wo muss man mit Offline-Zeiten rechnen?

Mit einem nicht vorhandenen oder instabilen Internet-Anschluss muss man u.a. an den folgenden Orten rechnen:

  • In der (Deutschen) Bahn, Bussen, U-Bahnen.
  • In öffentlichen Parks, im Wald etc.
  • Im Ausland, wo der Breitbandausbau weniger stark ausgebaut und öffentlich zugängliche WLANs weniger verbreitet sein könnten.

Soll die mobile Arbeit an einem der o.a. Orten erfolgen, sollte man die Offline-Zeit entsprechend planen, um vorort arbeitsfähig zu sein. Es sollte vermieden werden, dass man erst 15 Minuten mit dem Notebook durch die Shopping-Mall laufen muss, um ein öffentliches WLAN zu finden und die benötigten Daten herunterzuladen.

Die Offline-Zeit vorbereiten

Bevor ich „auf Reise“ gehe, plane ich jeweils, was ich unterwegs erledigen möchte. Im nächsten Schritt prüfe ich, ob unterwegs mit einer Internetverbindung zu rechnen ist. I.d.R. gehe ich der Einfachheit halber immer davon aus, offline arbeiten zu müssen. Als Software-Entwickler muss ich darauf achten, dass alle externen Software-Komponenten lokal installiert sind und verwendet werden können.

Nahezu jeder wird unterwegs E-Mails bearbeiten wollen. Ich nutze IMAP statt POP3 und habe mein E-Mail-Programm so konfiguriert, dass alle E-Mails auch lokal abgelegt werden. Dadurch stehen mir unterwegs auch während der Offline-Zeiten alle E-Mails für eventuelle Recherchen zur Verfügung. Ebenso kann ich bereits E-Mails verfassen, die vorerst lokal im Postausgang abgelegt und später bei einer bestehenden Internetverbindung verschickt werden. Dieses zeitversetzte Versenden von E-Mails eignet sich übrigens auch sehr gut, um E-Mail-Ping-Pong zu vermeiden: Einfach tagsüber E-Mails verfassen und alle erst gesammelt am Abend verschicken.

Um unterwegs benötigte Web-Inhalte zur Verfügung zu haben, rufe ich bereits zuhause die Webseiten auf, die ich voraussichtlich benötigen werde. Dazu lasse ich die Tabs einfach geöffnet. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Webseiten im Chrome– oder Firefox-Browser auch offline verfügbar machen.

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