Fahrender Zug (ICE)

Arbeiten in der Bahn

Das Gedrängel geht los. Wo ist ein freier Platz? Hat der Platz eine Steckdose? Das ist der übliche Wahnsinn, wenn die Bahn einfährt und man sich einen schönen Platz sichern möchte, um während der 3-stündigen Fahrt noch ein wenig arbeiten zu können. Kaum hat man einen schönen Platz gefunden und sich ein wenig eingerichtet, betritt auch schon die Familie mit den 4 Kindern den Wagon. Ebenso steigt die Fußballmannschaft dazu, die gerade auf dem Weg nach Mallorca ist und sucht sich einen Platz in der direkten Umgebung. Die Kinder beginnen im Gang „fangen“ zu spielen und die Fußballmannschaft schmeißt den Ghettoblaster an. Das war‘s dann wohl mit dem konzentierten Arbeiten…

Dennoch produktiv sein

Neben dem Bitten um Ruhe oder dem Suchen eines anderen Platzes gibt es noch ein paar weitere Tipps, wie man die Bahnfahrt dennoch produktiv gestalten kann. Dazu müssen wir erstmal in die Vergangenheit reisen, denn man sollte die Arbeit, die man während der Bahnfahrt durchführen möchte, immer im voraus planen. Ansonsten passiert es schnell, dass man – getrieben durch die ständigen Ablenkungen – nur die E-Mails checkt, den Desktop aufräumt, Bilder sortiert und in sozialen Netzwerken rumstöbert. Die für die Bahnfahrt geplante Aufgabe muss also klar definiert sein: „Verfassen der Protokolle der gestrigen Meetings“, „Erstellung der Powerpoint-Präsentation für die Präsentation am Donnerstag“ oder „Schreiben des Blog-Artikels zum Thema ‚Arbeiten in der Bahn‘“.

Die Sache mit dem Internet

Dass man in vielen Bahnen keine Internetverbindung hat, ist kein Fluch, sondern ein Segen. Es vermeidet, dass wir die Arbeit mit dem Checken der E-Mails starten. Die vorherige Planung hilft sehr, um direkt den Fokus zu fassen, sobald man seinen Platz in der Bahn eingenommen und eingerichtet hat. Konkrete Tipps für die Arbeit ohne Internet gibt’s im Artikel Offline arbeiten.

Umgebung ausblenden

Nun sind die spielenden Kinder und die feiernde Fußballmannschaft aber immernoch da. Da helfen nur ein paar gute Kopfhörer mit gutem Active-Noise-Cancelling, um die Umgebungsgeräusche auszublenden. Ich nutze dafür die Bose Quietcomfort 35 II*. Ebenso wichtig ist, dass man sein Equipment sichert. Es sollte sicher verstaut sein, um nicht ständig einen Blick darauf werfen zu müssen. Auch das Notebook (inkl. Stromkabel) sorgt immer mal wieder für ein kleines Aufschrecken, wenn ein Kind durch den Gang rennt und nur ganz knapp das Stromkabel des Notebooks verpasst. Es sollte also alles gesichert werden, um sich durch solche Umstände nicht ständig aus dem Flow reißen zu lassen. Anschließend die Kopfhörer aufsetzen, bei Bedarf die Musik starten und mit der vorweg definierten Aufgabe loslegen. Tunnel-Modus On.

Sicherheit

Die Arbeit in der Bahn ist Arbeit an einem öffentlichen Ort. Was es dabei zu beachten gibt, wird im Artikel „Sicher arbeiten an öffentlichen Orten“ beschrieben.

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